Patienteninformationen für Sie

Wußten Sie, dass man nicht hungrig zur Blutuntersuchung kommen muss? Hat man Sie darüber informiert? Ich möchte das jetzt gerne tun. Den Artikel finden Sie auf dieser Seite.

 

+ Wichtiges, normales und außergewöhnliches rund um die Gesundheit.

 

+ Wissen, wann Ihr Hausarzt keine Sprechstunde hat und wer ihn vertritt.

 

und weitere Themen, z.B. warum nicht immer gleich geröntgt werden muss bei Rückenschmerzen. Solche Informationen können Sie auch als kostenlosen Infobrief erhalten.

 

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Nie wieder hungrig zum Labor?

Kennen Sie das auch? Sie sollen zur Blutabnahme und wissen nicht genau, ob die Blutfettwerte bestimmt werden sollen? Die Blutentnahme ist aber erst für 10.00 Uhr vorgesehen und Sie sind schon um 06.30 Uhr wach. Wie sollen Sie es nur bis 10.00 Uhr nüchtern, d.h. ohne Nahrungsaufnahme aushalten? Und bedeutet nüchtern nur nichts essen oder auch nichts trinken? Noch nicht einmal einen Kaffee? Wie wollen Sie denn da in Schwung kommen?

Eine grauenvolle Vorstellung, oder?

Nun, aktuelle Studien zeigen, dass es unerheblich ist, ob Sie nüchtern zur Blutentnahme kommen oder nicht. Und das gilt auch und insbesondere für den Fall der Blutfettwertbestimmung. Die Nahrung verändert nämlich den Blutfettwert, zumindest die morgendliche Nahrung vor der Laboruntersuchung, nur unwesentlich. Haben Sie zu hohe Blutfettwerte, so können diese durch die fehlende Nahrungsaufnahme am Morgen nicht nennenswert gesenkt werden. Haben Sie normale Blutfettwerte und einen normal funktionierenden Stoffwechsel, so trägt die morgendliche Nahrungsaufnahme, ganz gleich was Sie essen, nicht dazu bei, dass die Blutfette erheblich steigen würden.

Im Gegensatz, heute geht die Medizin davon aus, dass die nicht nüchtern gemessenen Blutfettwerte, als die tatsächlichen, so wie sie jeden Tag und Morgen auftreten, das kardiovaskuläre Risiko mindestens gleich gut, eventuell sogar besser widerspiegeln.

Ganz verworfen ist die Nüchternblutuntersuchung für die Blutfette jedoch noch nicht. Es gibt bestimmte Ausnahmefragestellungen, in denen diese sinnvoll ist.

Fragen Sie Ihren Arzt, weshalb er eine Blutfettuntersuchung durchführen möchte und ob es hierzu nach neuen Erkenntnissen überhaupt noch notwendig ist, dass Sie nüchtern erscheinen.

Publiziert wurde diese Studie übrigens im European Heart Journal 2016, online 26. April

Kein Röntgen bei Rückenschmerzen?

Immer wieder sind Patienten überrascht, über die heute doch übliche Zurückhaltung in der Diagnostik und Therapie bei plötzlich auftretenden Rückenschmerzen. Gerade wenn ich im Akutfall konsultiert werde, wenn plötzlich Rückenschmerzen aufgetreten sind, bin ich hinsichtlich Diagnostik und Therapie sehr zurückhaltend.

75% aller Patienten erleiden im Laufe ihres Lebens mindestens einmal plötzlich auftretende Rückenschmerzen, die in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle vom unteren Rücken (Lendenwirbelsäulenbereich) ausgehen. Treten diese ohne weitere Komplikationen wie ungewollter Harn- oder Stuhlabgang auf und gehen auch nicht mit einer (zunehmenden) muskulären Symptomatik wie beispielsweise einem Kraftverlust oder Reflexverlust einher, so sollte sich die Diagnostik entsprechend der Leitlinien der AWMF auf eine ausführliche Anamnese beschränken. Die Therapie besteht in einer guten Schmerztherapie sowie leichten körperlichen Bewegungen und Wärme. Dieses rate ich auch stets meinen Patienten.

Weitergehende bildgebende diagnostische Maßnahmen wie CT, MRT oder weiteres ist in der Regel nicht indiziert. Nur wenn es zu Komplikationen kommt, bin ich sehr schnell dabei, entsprechende Überweisungen an Fachkollegen auszusprechen, um ein genaues Bild über den Zustand des Halteapparates zu bekommen.

Die doch deutliche Zurückhaltung hinsichtlich einer Bildgebung hielt in den letzten Jahren immer mehr Einzug in die moderne Medizin. Festgestellt hat man, dass die vorliegenden Befunde meistens überhaupt nicht mit der klinischen Symptomatik in Übereinklang zu bringen sind und somit die Therapie an der Klinik und nicht an der Diagnostik auszurichten ist.

Dieses Vorgehen wurde nunmehr erneut in einer Untersuchung bestätigt. 

Somit zeigt es sich wieder einmal mehr, dass nicht immer alles gut und hilfreich ist, was wir in der modernen Medizin einsetzen können, sondern das Gespräch und die ausführliche Anamnese vor jeder, insbesondere bildgebenden Diagnostik, noch dazu wenn sie mit einer Strahlenbelastung einhergeht, stehen sollte.



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Zum ganzheitlichen Therapieansatz gehören bei mir neben den individuellen Gesprächen und Coachings auch die Anwendung anthroposophischer Heilmittel.  Dieses Vorgehen soll die Selbstheilungskräfte anregen und die Krankheitsverarbeitung unterstützen.  Schauen Sie sich hierzu das Interview mit dem leitenden Arzt der allgemeinen Inneren Abteilung (Dr. Matthias Girke) des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe an.